CoMiDe Manifest zu Migration & Entwicklung in Europa

Print Sujets der Kampagne “Ich bin eine Brücke” zum Download.

Die Kampagne-Videos finden sie hier.

Den Facebook-Auftritt der Kampagne finden sie hier.

MigrantInnen und Diaspora-Organisationen bilden Brücken zwischen ihren Herkunftsländern und den Ländern in denen sie heute leben. Allerdings werden ihre Beiträge in der Entwicklungszusammenarbeit (EZA) zu wenig anerkannt: Fehlende Förderstrukturen, fehlende Weiterbildungsmaßnahmen sowie rechtliche Barrieren behindern dieses Engagement.

Daher fordert CoMiDe:

  1. Die Anerkennung von Diaspora-Organisationen und MigrantInnen als wichtige AkteurInnen in der EZA und der internationalen Zusammenarbeit;
  2. Die Anerkennung des Engagements von MigrantInnen in Diaspora-Organisationen und die Gleichstellung mit dem Engagement in österreichischen Organisationen (Wie dies z.B. für die Erlangung der österreichischen StaatsbürgerInnenschaft gefordert ist.);
  3. Eigene Förderstrukturen für Diaspora-Organisationen in der EZA;
  4. Die gleichberechtigte Zusammenarbeit zwischen entwicklungspolitischen Einrichtungen und Diaspora-Organisationen sowie eine migrantInnenfördernde Personalpolitik in der EZA und der internationalen Zusammenarbeit;
  5. Den Abbau von rechtlichen Barrieren, die das Engagement von MigrantInnen in der EZA behindern, z.B. die Einführung von Doppelstaatsbürgerschaften und erleichterten Zugang zu Visa und Aufenthaltstiteln;
  6. Die Anerkennung und Förderung von Diaspora-UnternehmerInnen als wichtige AkteurInnen für die wirtschaftlichen Entwicklung ihrer Herkunftsländer;

Das Manifest wurde von allen TeilnehmerInnen und involvierten Stakeholdern bei der CoMiDe Conference “Developing developers: Migrants as development actors – A new way forward” in Ljubljana am 6. Dezember 2013 verabschiedet. Es beinhaltet konkrete Maßnahmen in Bezug auf zwei Themenkreise: 1) Diaspora Engagement und 2) Diaspora Entrepreneurship.

Video zur Verabschiedung des Manifests:

Download des Manifests: Essentielle Version, PDF

Eine umfassendere Version des Manifests existiert ebenso. Die Einleitung zur unten verlinkten Version beinhaltet den Entstehungsprozess, erwähnt wer darin involviert war und wie und wann das Manifest verabschiedet wurde.

Download der detaillierten Version des Manifests hier: Ausführliche Version, PDF